Zwei Monate Kanada

Am 14. 07. 2017 verlassen wir die USA und erreichen Kanada. Ein kleiner Grenzübergang mitten im Wald. Der kanadische Grenzbeamte fragt uns, ob wir etwas zu verzollen haben, fragt uns über unsere Reise, drückt einen Stempel in den Pass und wünscht uns eine gute Weiterfahrt. Völlig easy!
Zuerst fahren wir noch durch bewaldete Berge, die dann in eine karge, weite und landwirtschaftlich genutze Ebene übergehen. Unser erster Übernachtungsplatz ist in Pincher Creek in Alberta.
Ab und zu regnet es ein bisschen, und nachts wird es empfindlich kalt. Seit über 10 Monaten haben wir quasi nur „Sommer“ gehabt. Kaum Regen, immer war es warm oder auch richtig heiß.  Weiterlesen..

Zwei Monate USA

Vom 20. Mai bis zum 14. Juli 2017, fast zwei Monate, reisen wir durch den Westen der USA. Kalifornien, Arizona, Utah, New Texas, Wyoming und Montana sind die Bundesstaaten, die wir besuchen.

Auch wenn wir es ja wussten, sind wir doch erschrocken über die Preise in den USA. Alles ist viel teurer, als in Mexiko. Ab jetzt schlafen wir wieder im „Milliarden Sternehotel“. Nicht nur wegen der Hotelpreise, sondern auch, weil wir das zelten mögen. Weiterlesen..

Baja California Richtung USA

Wir finden den vielleicht schönsten und friedlichsten Ort unserer bisherigen Reise und geniessen diesen weissen Sandstrand, ohne Internetverbindung, ohne Strom, ohne fliessend Wasser....bei Vollmond, mit kristallklarem Wasser, das zum schwimmen einlädt. Morgens, zum Sonnenaufgang, schwimmen Walhaie vorbei. In der Ferne sieht man Delphine aus dem Wasser springen....so muss es im Paradies sein. Weiterlesen...

Von Oaxaca bis Topolobampo

Durango ist die Stadt der Skorpione. Nicht im Stadtgebiet, aber im Umland leben die sehr giftigen weissen Skorpione. Ein Stich kann tödlich sein und man hat nur ca. 15 Minuten Zeit, um gerettet zu werden. Am letzten Abend gehen wir ein Bier in einem verrückt dekorierten Pub trinken und probieren auch Mezcal. Einen typisch mexikanischen Schnaps. George bekommt ihn mit Skorpioneinlage, und verzehrt diesen zusammen mit dem Schnaps. Ich verzichte dankend und trinke den Schnaps lieber vegetarisch, mit Minze. Weiterlesen..

Chiapas bis Oaxaca

Am 09.03. 2017 entfernen wir uns weiter von der Küste weg, ins Inland von Mexiko. Die Hitze macht uns zu schaffen! Es ist so unerträglich, dass wir die Motorradklamotten eingepackt haben. Wir nehmen unsere Ellenbogen- und Knieschoner und fahren mit T-Shirt und Jeans. Der Helm ist geblieben, aber selbst den stellen wir ab und zu in Frage.
Unser Ziel ist San Cristobal de las Casas im Bundesstaat Chiapas. Darauf freuen wir uns. Es soll eine interessante Stadt sein. Hier leben viele indigene Völker und das allerbeste: San Cristobal liegt auf über 2000 m Höhe. Angenehme 20 bis 30 °C erwarten uns. Nachts sogar 15°C oder weniger. Weiterlesen..

Dschungelcamp

Die Ruinen von Calakmul befinden sich mitten im Dschungel in einem Naturschutzgebiet. Sie sind über eine 60 km lange Strasse, die durch dieses Gebiet führt, zu erreichen. 7 km nach der Abzweigung gibt es ein Camp, welches wir uns als Übernachtungsplatz für den 2. und 3. März ausgesucht haben

Das Camp liegt einsam und 700m von der Strasse entfernt und der Zuweg ist eine Naturpiste ohne jeglichen Belag. Zum Teil liegen Schotter, dicke Steine und Wurzeln im Weg und es geht ein bisschen hügelig rauf und runter. So was hatten wir nicht mal beim Endurotraining….die Herausforderung an unsere Fahrkünste steigern sich. Aber ohne Blessuren holpern wir bis zum Camp.     Weiterlesen..

 

Paradies in der mexikanischen Karibik

Je weiter wir uns von Quintana Roo entfernen, desto weniger Tourismus begegnet uns. Damit sind die riesigen Hotelburgen und Shoppingmeilen gemeint, die wir in Cancun und Playa del Carmen gesehen haben. Mit jedem neuen Ort, den wir besuchen, wird es ursprünglicher. Nach Chichen Itza und Merida erreichen wir am 15.02.2017 wieder das Meer und Celestun. Ein kleines Fischerdorf, welches noch nicht mit Hotelburgen und modernen Souveniershops zugepflastert ist. Es gibt ein paar familiäre Hotels und Pensionen. Der zentrale Platz wird von kleinen Geschäften und Restaurants umgeben. Das alles rund um einen schattigen Park. Das ist unser erster Blick auf Celestun, als wir ankommen.. Weiterlesen..

Menschen aus Mais

Die Tortillas gehören in Mexiko zu jeder Mahlzeit dazu, so wie das Amen in der Kirche. Es ist ein kleiner, runder, dünner Fladen, mit einem Durchmesser von ca. 15 cm und wird aus Mais hergestellt. Daher sind sie für unseren Geschmack etwas gewöhnungsbedürftig. Manche Zungen behaupten, sie schmecken wie Pappkarton, wobei damit eher die industriell in Massen hergstellten Tortillas gemeint sein dürften. Weiterlesen..

Motorradtransport nach Mexiko

In den 10 Tagen in Casablanca versuchen wir, eine Cargofirma zu finden, die unsere Motorräder nach Süd- oder Nordamerika verfrachtet. Flugzeug oder Schiff, das ist uns egal. Wir schreiben einige Firmen per e-Mail an und manche lassen sich genauere Daten zusenden. Leider erhalten wir danach keine Antwort mehr.
Wir fahren direkt zu Cargofirmen am Hafen in Casablanca und erfahren, dass diese keine Transporte für Privatpersonen machen. Eine Firma macht uns Hoffnung und der Transport wäre kein Problem, aber auch von dieser kommt die versprochene Rückantwort nicht. Fortsetzung..

Marokko Teil 2

Jeden Morgen werde ich zur Morgendämmerung wach von Gerüchen eines Kaminfeuers. Es ist die Zeit, wo ich zur Toilette gehe und dann wieder ins Bett. Der Weg ins Bad führt am Wohnzimmer vorbei. Dort befindet sich der Kamin…um den Kamin sitzen die Hausbesitzer…ich meine damit die richtigen, die uns willkommen heissen. Die höflichen Gestalten , die wir bisher nicht zu Gesicht bekommen haben. Sie leben auch mit uns unter einem Dach und versuchen so wenig zu stören, wie möglich. Weiterlesen..

Marokko Teil 1

Die Fahrt ins Schiff ist Adrenalin pur. Nasse schmierige Metallrampe und recht steil. Ich fahre schnell hoch, will mein Motorrad nur abstellen und zu Annette rennen, damit ich ihr Motorrad ins Schiff fahre…die Kommunikationsgeräte sind nach wie vor aus…ich muss also schnell genug sein, um sie anzuhalten, weil ich mir sicher bin: Wenn sie selbst die Rampe hoch fährt, wird sie fallen…Gedanken, die ich habe, während ich mein Motorrad rangiere…da sehe ich im Spiegel den Lotsen, der im Schiff vor der Rampe steht, zur Seite springen…und das rote Möp kommt mit Schwung hoch gefahren um anschliessend direkt vor der Schiffswand anzuhalten. weiterlesen..

Portugal

George hat den Eindruck, als ob die Wolken und Regen uns verfolgen. Es sei besser, schnell nach Süden zu fahren.
Wir starten vom Ende der Welt, überqueren irgendwann den Fluss Tajo und wechseln damit das Land. Wir befinden uns in Portugal.
Im westlichsten Land Europas, welches an den Atlantik grenzt.
Den Namen hat es vom Hafen Porto, aber die Einwohner schwören, dass der Name vom Hahn des Hafens stammt… Porto Galo… deswegen ist der Hahn das Symbol, das überall in verschiedenen Variationen zu finden ist. Es wird gesagt, dass wenn man einen kaufen will, soll man einen mit offenem Schnabel nehmen…es bringt Glück. Weiterlesen..

Spanien

Am 23.09.2016 erreichen wir Spanien. Wenn man von Südfrankreich an der Küste entlang fährt, kommt man ständig durch Ortschaften. Stop and Go am laufenden Band. Das ist sehr anstrengend. Nach der Durchfahrt von Mimizan erlauben wir uns noch mal Autobahn rund um San Sebastian, denn eigentlich wollen wir nur Landstrasse Weiterlesen …

Frankreich

Am 08.09.2016 morgens packen wir dann alles zusammen, um uns auf den Weg vom Bodensee nach Frankreich zu machen. Gut ausgeruht, mit bester Laune und voller Enthusiasmus. Wir sitzen schon fast auf den Motorrädern, als George sein Handy vermisst. In keiner Jackentasche ist es zu finden. Ich rufe von meinem Weiterlesen …

Es geht los

Am 03.09.2016 gegen Mittag kam dann der langersehnte Moment, wo wir uns sagen konnten: Wir haben alles erledigt und sind abreisefertig. Keine to-do-Liste mehr. Noch ein mal alle Räume in der Wohnung kontrollieren. Das Gepäck auf den Motorrädern fest verschnallt…und ja, wie schon erwartet starteten wir sehr schwer beladen Richtung Weiterlesen …

Hummeln im Hintern

Heute ist der 31. August und wenn alles gut geht, beginnt in 5 Tagen unsere grosse Reise. In den letzten Wochen hat unsere Aktivität zugenommen, um alles pünktlich zu erledigen. Und jetzt sind wir regelrecht hektisch. Bis spät in die Nacht räumen und wühlen wir in der Wohnung. Unsere Nachbarn Weiterlesen …